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Défense des enfants international
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Jugend und Gewalt: gemeinsames Präventionsprogramm
  
[ Bulletin DEI, September 2011 Band 17 Nr 3 S.13 ]




Unter dem Namen „Jugend und Gewalt“ haben Bund, Kantone und Gemeinden am 5. April 2011 in Bern ihr gemeinsames Präventionsprogramm gestartet. In den nächsten fünf Jahren sollen die Massnahmen zur Bekämpfung von jugendlichem Gewaltverhalten verbessert werden. Dazu wird die Vernetzung und Zusammenarbeit, der Wissensaustausch, die wissenschaftliche Begleitung von laufenden Präventionsmassnahmen und die Umsetzung von Modellprojekten gefördert. Das Programm ist Teil der kinder- und jugendpolitischen Gesamtstrategie des Bundes und basiert auf dem Bericht des Bundesrats zu Jugend und Gewalt vom Mai 2009.
Der Bund stellt für das Programm insgesamt 5,65 Mio. Fr. zur Verfügung, das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) ist mit der Programmleitung beauftragt. Das Herz des Programms bildet das Netzwerk der kantonalen und kommunalen Ansprechstellen für Gewaltprävention, welches in Zusammenarbeit mit der Konferenz der Kantonsregierungen, dem Schweizerischen Städteverband und dem Schweizerischen Gemeindeverband aufgebaut wird. Daneben werden Expertengruppen die Umsetzungsarbeiten begleiten.
Anlässlich des ersten Netzwerktreffens am 5. April 2011 in Bern betonte BSV-Vizedirektor Ludwig Gärtner, dass mit dem Programm die für die Gewaltprävention zuständigen Kantone, Städte und Gemeinden bei der Entwicklung von Massnahmen gezielt unterstützt werden. Roland Zurkirchen, Leiter der Stadtzürcher Fachstelle für Gewaltprävention lobte das Programmvorhaben und unterstrich, dass es in der Gewaltprävention keine Standardrezepte gebe. Um die richtigen Massnahmen zu ergreifen, müssten die Probleme vor Ort sorgfältig analysiert werden. In der Schweiz bestehe viel Fachwissen. Dieses gelte es zu bündeln und zu vermitteln. May Piaget, stellvertretende Generalsekretärin, stellte den Genfer Aktionsplan des Departements für Bildung, Kultur und Sport zur Verbesserung des allgemeinen Schulklimas vor. Die Teilnahme des Kantons Genf am gesamtschweizerischen Präventionsprogramm sei äusserst begrüssenswert. Es sei zudem wichtig, dass alle Massnahmen in eine über den schulischen Alltag hinausgehende Gesamtstrategie eingebettet werden, damit sie ihre konkrete Wirkung voll entfalten können.
Dass die verstärkte Zusammenarbeit notwendig ist und Impulse für die Arbeit vor Ort geben kann, bestätigten die verschiedenen kantonalen und kommunalen Vertreterinnen und Vertreter. So sollen die Netzwerktreffen zukünftig regelmässig durchgeführt werden. Im Frühjahr 2012 ist die erste von drei nationalen Konferenzen zu Jugend und Gewalt für Politik, Wissenschaft und Praxis geplant.









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